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Ein- bzw. Rückreise und Transit aus den Niederlanden nach Deutschland

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Übersicht Einreiseverordnung ab 1. August 2021: Digitale Einreiseanmeldung, Testpflicht und Quarantäne bei Einstufung als kein Risikogebiet, Hochrisikogebiet und Virusvariantengebiet.
Übersicht Einreiseverordnung ab 1. August 2021© Bundesregierung
Aktuelles

Die Niederlande sind mit Wirkung vom 21. September 2021 als Hochrisikogebiet eingestuft.
Zu den Folgen für Einreisende aus einem Risikogebiet informiert das Auswärtige Amt auf seiner Homepage: Einreisebeschränkungen und Quarantänebestimmungen in Deutschland


Allgemeine COVID-Nachweispflicht bei Einreise nach Deutschland

Bei der Einreise nach Deutschland besteht grundsätzlich eine allgemeine Verpflichtung zum Mitführen eines COVID-Nachweises. Personen ab zwölf Jahren müssen bei der Einreise nach Deutschland über einen Testnachweis, einen Genesenennachweis oder einen Impfnachweis verfügen. Ein negativer Test darf bei Einreise höchstens 72h (PCR-Test) bzw. 48h (Antigen-Schnelltest) alt sein. Bei Einreise aus Virusvariantengebieten ist ein Testnachweis vorzulegen; ein Genesenen- oder Impfnachweis ist in diesem Fall nicht ausreichend; dabei wird ein bis zu 24h alter Antigen-Schnelltest oder ein bis zu 72h alter PCR-Test akzeptiert.
Testnachweis, Genesenennachweis oder Impfnachweis müssen Beförderungsunternehmen bei der Einreise aus Hochrisikogebieten (bislang: „Hochinzidenzgebiete“) oder bei Einreise auf dem Luftweg vor der Reise zur Überprüfung vorgelegt werden. Nur im grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr oder im grenzüberschreitenden Kurzstreckenseeverkehr kann die Vorlage auch noch während der Beförderung erfolgen. Bei Einreisen aus Virusvariantengebieten ist ein Testnachweis vorzulegen. Der Nachweis ist außerdem den deutschen Grenzbehörden bei der Einreise auf Anforderung vorzulegen. Über Testmöglichkeiten in den Niederlanden informieren Über Testmöglichkeiten informieren Sie sich bitte auf den einschlägigen Websites der niederländischen Behörden in niederländischer Sprache oder in englischer Sprache.


Quarantänebestimmungen

Es besteht eine Absonderungspflicht (Quarantänepflicht) bei Einreisen aus Hochrisikogebieten und Virusvariantengebieten. Der Absonderungszeitraum beträgt bei Hochrisikogebieten zehn Tage, bei Virusvariantengebieten 14 Tage. Die Quarantäne endet bei der Einreise aus Hochrisikogebieten mit Übermittlung des Genesenen- oder Impfnachweises; eine „Freitestung“ kann jedoch (wie zuvor bei Hochinzidenzgebieten) frühestens fünf Tage nach Einreise mit einem PCR- oder einem Antigen-Schnelltest erfolgen. Bei Kindern unter zwölf endet die Absonderung bei Einreise aus Hochrisikogebieten abweichend fünf Tage nach der Einreise. Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten kommt eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne nur in Betracht, wenn das betroffene Virusvariantengebiet noch während der Quarantänezeit herabgestuft wird und somit neue Regeln für die Beendigung der Absonderungspflicht gelten.
Bitte informieren Sie sich über den vollen Text der Verordnung, darunter auch die Ausnahmen von diesen Regelungen, auf folgender Website: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html


Einreiseanmeldung

Reisende, die sich in den letzten 10 Tagen in einem Hochrisiko oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen sich vor ihrer Ankunft in Deutschland auf einreiseanmeldung.de registrieren und den Nachweis über die Anmeldung bei Einreise mit sich führen.


Transitreisen

Transitreisende müssen eine Einreiseanmeldung ausfüllen und übersenden, wenn sie einen Zwischenaufenthalt in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet hatten oder einen Zwischenaufenthalt in Deutschland planen (z.B. Übernachtung)
Die Absonderungspflicht gilt nicht für Personen, die

  • lediglich durch ein Hochrisikogebiet (nicht Virusvariantengebiet) durchgereist sind und dort kein Zwischenaufenthalt hatten,
  • nur durch Deutschland durchreisen und das Land auf schnellstem Weg wieder verlassen.


Grenzpendler

Grenzpendler müssen keine Einreiseanmeldung ausfüllen, wenn sie im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 h in einem Risikogebiet waren oder weniger als 24 h in Deutschland sein werden. Auch wenn Ihre Tätigkeit für die Aufrechthaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist, benötigen Sie keine Einreiseanmeldung. Informationen über die vorzulegenden Nachweise bekommen Sie über das lokale Gesundheitsamt.
Von der Absonderungspflicht ausgenommen sind Grenzpendler oder Grenzgänger aus Hochrisikogebieten (nicht Virusvariantengebieten), die zum Zweck der Berufsausübung, Ausbildung oder Studium regelmäßig ein-/ausreisen müssen, aber mindestens einmal wöchentlich an ihren Wohnsitz zurückkehren.


Weitere Informationen

Das niederländische Außenministerium stellt für Reisende aus den Niederlanden entsprechende Reisehinweise „reisadvies“ zur Verfügung.


Beachten Sie bitte auch, dass Botschaft und das Generalkonsulat über diese allgemeinen Informationen hinaus keine Einzelfallberatung durchführen. Bitte sehen Sie von Anrufen und E-Mail-Anfragen zu Details der Corona-Regelungen im Zusammenhang mit Ihren  privaten/beruflichen Reisewünschen an Botschaft und Generalkonsulat ab, da diese nicht beantwortet werden können.


Wenden Sie sich stattdessen bitte an das für Sie zuständige Außenministerium oder die Botschaft Ihrer Staatsangehörigkeit in Deutschland, das für die Ein- und Durchreise in Deutschland zuständige Bundesinnenministerium, die Bundespolizei, das für Quarantänebestimmungen zuständige Robert-Koch-Institut oder das lokale Gesundheitsamt.


Das Generalkonsulat und die Botschaft können keine Bescheinigungen zu Covid-19 ausstellen.

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